Podcast der Deutschen Anwaltauskunft – Urteil der Woche (238): Fahrraddiebstahl auf YouTube – mildere Strafe
27. Juni 2011
By Deutscher Anwaltverein
Wer ein Fahrrad stiehlt, muss mit seiner Bestrafung rechnen. Eine mildere Strafe kann sich derjenige erhoffen, dessen Tat auf YouTube angeprangert wurde. Über eine entsprechende Entscheidung des Amtsgerichts Erfurt informieren die Verkehrsrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins.
Ähnliche Themen
- Podcast der Deutschen Anwaltauskunft – Urteil der Woche (309): Kein Beweis mit unscharfem Frontfoto
Ein Foto nach einem Verkehrsverstoß muss deutlich sein, um den Betroffenen zu überführen. Ist das nicht der Fall, muss der Richter detailliert darlegen, warum er den Fahrer dennoch identifizieren konnte. Oder der Fahrer hat Glück – wie in diesem F... - O-Ton + Magazin: Fahrraddiebstahl auf YouTube – mildere Strafe
Wer ein Fahrrad stiehlt, muss mit seiner Bestrafung rechnen. Eine mildere Strafe kann sich derjenige erhoffen, dessen Tat auf YouTube angeprangert wurde. Bettina Bachmann, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwal... - Podcast der Deutschen Anwaltauskunft – Urteil der Woche (237): Radfahrer muss Fahrrad über Zebrastreifen schieben
Beim Überqueren eines Zebrastreifens haben Radfahrer nicht die gleiche Rechte wie Fußgänger. Kommt es zu einem Unfall, trägt der Radfahrer eine Mitschuld. Bei einem nicht absehbaren Einschwenken auf den Fußgängerüberweg kann den Radfahrer auch ein... - Podcast der Deutschen Anwaltauskunft – Urteil der Woche (308): Bei Hindernis kein Reißverschluss
Wir wollen an dieser Stelle mit einem weit verbreiteten Irrtum im Verkehrsrecht aufräumen. Denn: Das Reißverschlussprinzip gilt nur, wenn auch wirklich eine Spur wegfällt. Man kann sich auf dieses Prinzip nicht berufen, wenn lediglich ein Hinderni... - Podcast der Deutschen Anwaltauskunft – Urteil der Woche (306): Testamentsergänzungen auf Kopien stets unterschreiben
Eigentlich soll ein Testament ja den Nachlass regeln. Wenn es in diesem Testament aber spätere Änderungen gibt, müssen die auch glaubhaft sein – und unterschrieben. Nur dann ist es eine gültige Testamentsänderung. Hier ist der ganze Fall. ... - Podcast der Deutschen Anwaltauskunft – Urteil der Woche (303): Hund bei Unfall tödlich verletzt – kein Schmerzensgeld für Halter
Erlebt ein Hundehalter die tödliche Verletzung seines Tieres, so kann er für den dadurch erlittenen Schock kein Schmerzensgeld verlangen. Das gilt auch dann, wenn es zu schweren Anpassungsstörungen und Depressionen kommt. So entschied der Bundesge... - Podcast der Deutschen Anwaltauskunft – Urteil der Woche (305): Nutzungsausfall auch für Fahrrad
Nicht nur in Städten werden Fahrräder auch zur täglichen Fahrt zur Arbeit genutzt. Wird dann ein Fahrrad durch einen Unfall beschädigt und muss repariert werden, kann man – wie bei einem PKW – Nutzungsausfall verlangen. Hier ist der ganze Fall. ... - O-Ton + Magazin: Belebte Kreuzungen müssen im Winter geräumt und gestreut werden
Das Landgericht Magdeburg hat die Stadt Magdeburg verurteilt, 50 Prozent der Behandlungskosten für eine Frau zu übernehmen, die wegen Glatteis an einer belebten Kreuzung gestürzt war. Allerdings: Die Begründung der Richter lässt aufhorchen. Bettin... - O-Ton + Magazin: Kein Beweis mit unscharfem Frontfoto
Ein Foto nach einem Verkehrsverstoß muss deutlich sein, um den Betroffenen zu überführen. Ist das nicht der Fall, muss der Richter detailliert darlegen, warum er den Fahrer dennoch identifizieren konnte. Bettina Bachmann von der Arbeitsgemeins... - O-Ton + Magazin: Bei Hindernis kein Reißverschluss
Das Reißverschlussprinzip gilt nur, wenn auch wirklich eine Spur wegfällt. Man kann sich auf dieses Prinzip nicht berufen, wenn lediglich ein Hindernis die Spur blockiert. Swen Walentowski, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Anw...
Tags: Anwalt, Podcast, Rad, Urteil, Verkehrsrecht, Video, Youtube












